Austausch, Fortschritt und frische Energie – unser Hackathon im Januar 2026

Im Januar kam das Team des Surgical AI Hub Germany erneut zusammen – diesmal in Dresden zu unserem fünften Hackathon. Drei Tage voller intensiver Gespräche, spontaner Ideen und gemeinsamer Entwicklungsarbeit zeigten, wie viel Substanz inzwischen in der Zusammenarbeit des Projekts steckt.

Für uns bei Chimaera war es beeindruckend zu sehen, wie die verschiedenen Subprojekte immer enger zusammenwachsen. Im direkten Austausch von Forschung, Klinik und Industrie wurde spürbar, welches Potenzial in dieser interdisziplinären Arbeit steckt. Diese Energie – gemeinsam Herausforderungen zu erkennen und Lösungen zu entwickeln – macht den besonderen Wert solcher Treffen aus.

Fokus auf Integration und Demonstrator-Entwicklung

In den Sessions ging es dabei nicht nur um technische Details und Schnittstellen, sondern ganz konkret um die nächste Entwicklungsstufe unseres Demonstrators. Unser kommender Meilenstein: Auf der EAES 2026 in Athen soll ein durchgängiger Workflow erlebbar werden – vom Upload und der automatisierten Anonymisierung chirurgischer Videos über die KI-gestützte Analyse in ImViA (z. B. zur Erkennung von OP-Phasen oder Blutungen) bis hin zur synchronisierten Darstellung der Ergebnisse in der Surgical Quality App. Interessierte Anwender:innen sollen zudem die Möglichkeit haben, ausgewählte Sequenzen direkt in ImViA zu annotieren.

Unser Anspruch ist klar: Der Demonstrator soll auf dem Kongress nicht nur gezeigt, sondern aktiv ausprobiert werden können. Mit diesem Ziel vor Augen arbeiten wir derzeit daran, die einzelnen Komponenten weiter zu integrieren und das Zusammenspiel für den Live-Einsatz zu finalisieren.

Ein herzliches Dankeschön geht an das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden für die großartige Gastfreundschaft sowie an Univ.-Prof. Dr. med. Martin Wagner, Marlene Karl und das gesamte Organisationsteam für ihren Einsatz. Der fünfte Hackathon im Rahmen des Surgical AI Hub hat wieder einmal gezeigt, welchen Mehrwert der persönliche Austausch für ein Projekt dieser Komplexität hat – fachlich wie menschlich.

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